iPhone Duo
Barrierefreiheit tritt in die Ära der Foldables ein.
Apple hat gerade iPhone Duo vorgestellt, das erste faltbare iPhone. Ein neues Format bedeutet neue Möglichkeiten. Und neue Herausforderungen für die digitale Barrierefreiheit.
Die Frage
Wenn sich der Bildschirm ändert, ändert sich auch die Interaktion.
Ein Foldable ist nicht nur ein größerer Bildschirm. Es führt eine neue Art ein, das Web zu nutzen.
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Zwei Displays
Inhalte, die auf einem Panel, auf dem anderen oder auf beiden leben können.
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Mehr Orientierungen
Hochformat, Querformat und die Übergänge dazwischen während der Nutzung.
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Mehr Größen und Proportionen
Vom kompakten Format zum breiten Bildschirm, mit Verhältnissen, die in Sekunden wechseln.
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Inhalte, die sich anpassen
Layouts, die sich neu ordnen, während das Gerät die Konfiguration wechselt.
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Neue Nutzungsweisen
In einer Hand, wie ein Buch geöffnet, auf dem Tisch. Jede Pose ändert die Interaktion.
Apple selbst spricht in den Entwicklerrichtlinien zu iPhone Duo von Device Poses, dynamischen Layouts auf beiden Displays und Oberflächen, die sich an verschiedene Konfigurationen anpassen müssen.
Die Herausforderung
Die eigentliche Herausforderung ist nicht nur, ein neues Gerät barrierefrei zu machen. Es geht darum, Erlebnisse zu gestalten, die barrierefrei bleiben, während das Gerät die Form ändert.
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Ein visuelles Element muss auch bei wechselndem Layout verständlich bleiben.
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Texte und Steuerelemente müssen Größe und Hierarchie konsistent halten.
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Tastatur- und Hilfstechnologienavigation muss einer logischen Struktur folgen.
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Kontrast, Lesbarkeit und Bewegung werden noch wichtiger, wenn die Oberfläche die Konfiguration wechselt.
Hardware kann die Form ändern. Barrierefreiheit sollte die Priorität nicht ändern.
Die Zukunft des Webs wird nicht von einem Bildschirm, einer Größe oder einer Interaktionsweise definiert. Deshalb muss Barrierefreiheit Teil des Entwurfs sein, keine Korrektur am Ende.
LEXABLE
Das Web für alle Menschen vorbereiten. Und für alle Geräte.